Montageanleitung für das PVC-Wandverkleidungssystem „Mural Calypso“

Montageanleitung für das PVC-Wandverkleidungssystem „Mural Calypso“

Montageanleitung MURAL ULTRA DESIGN / MURAL CLUB / MURAL CALYPSO / MURAL PLUS

1 – Substrate

Der Untergrund muss den örtlichen Normen entsprechen. Prüfen Sie ihn auf Ebenheit und Geradheit und korrigieren Sie ihn gegebenenfalls.

2 – Wandvorbereitung

Der Untergrund muss frei von Feuchtigkeit, Schimmel und Spuren wie Markierungslinien, Tinte, Bleistift oder Graffiti sein. Um eine gleichmäßige Porosität zu erzielen, muss eine für den Untergrund geeignete Grundierung und ein passender Klebstoff aufgetragen werden. Bei der Wandmontage von Sanitärobjekten, wie z. B. einer wandhängenden Toilette, muss die Wand zuvor verstärkt werden, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten. Dies geschieht durch Verkleben von zwei BA 13-, BA 25- oder extrastarken BA 18-Platten. Wird für eine wandhängende Toilette keine separate Verstärkungslösung vorgesehen, besteht die Gefahr, dass sich das Wandverkleidungsmaterial an der Fuge zwischen Toilette und Gipskartonplatte wölbt. Dies ist auf das Anziehen der Befestigungsmittel und die allmähliche Durchbiegung des Untergrunds zurückzuführen. Als Lösung kann der Handwerker eine starre Platte wählen und anbringen, die die Stabilität der Wand erhöht und das Risiko verringert. Beim Vorbereiten des Sockels für die Überlappung wird der Dickenunterschied mit Spachtelmasse oder einem speziellen Nivellierprofil ausgeglichen.

3 – Installation

3.1 – Zuschneiden des Materials

Zwischen den Walzen sollte ein Abstand von 1–1,5 mm eingehalten werden, um das Einstechen mit einem dreieckigen Abstreifer zu ermöglichen.

3.1.1 – Vertikale Installation

3.1.2 – Horizontale Installation
Die Rollen müssen auf die benötigte Breite und Länge vorgeschnitten sein.


3.2 – Materialbefestigung

  • Minimale Substrattemperatur: 10 °C
  • Mindestraumtemperatur: 10 °C
  • Lassen Sie das Abdeckmaterial mindestens 24 Stunden lang bei der Installationstemperatur (15 °C) aushärten.

3.3 – Markieren der ersten vertikalen Linie

3.3.1 Vertikale Installation

  • Markieren Sie die erste vertikale Linie.
  • Schweißnähte oder Verbindungen müssen an der Innenecke erfolgen.
  • Markieren Sie eine weitere vertikale Linie quer über die Breite des Paneels, um den zu verklebenden Bereich zu bestimmen.


3.3.2 Horizontale Installation
Markieren Sie in der gewünschten Höhe eine Lotlinie, abhängig von der gewählten Oberflächenbehandlungsmethode (Auftragsbeschichtung oder Verschweißen mit einer Grundierung).
3.4 – Verkleben und Montage
Die Wandverkleidung muss unter Berücksichtigung ihres Gewichts mit einem starken Acrylkleber verklebt werden. Der Kleber wird mit einem feinzahnigen Spachtel (Typ A4, TKB-Spezifikation) in einer Menge von 180–200 g/m² gleichmäßig auf die Oberfläche aufgetragen. Anschließend wird die Oberfläche mit einer mittelflorigen Farbrolle abgerollt, um eine gleichmäßige Haftung und ein glattes Finish zu erzielen.


NOTIZ

  • Halten Sie sich unbedingt an die Anweisungen des Klebstoffherstellers und achten Sie besonders auf die Wartezeit.
  • Der Klebstoffverbrauch und die Spatelart werden von Gerflor empfohlen.
  • Für eine perfekte Haftung sind die Raumtemperatur und -feuchtigkeit, die Saugfähigkeit des Untergrunds und die Menge des verwendeten Klebstoffs wichtig.
  • Eine zu kurze Wartezeit führt zur Blasenbildung.
  • Eine zu lange Wartezeit beeinträchtigt die Übertragung des Klebstoffs auf das Deckmaterial (siehe Abbildung).
  • Beim Kleben dürfen sich zwei Klebstoffschichten nicht überlappen, z. B. wenn die Arbeit unterbrochen und später fortgesetzt wird.
  • Das erste Paneel muss vertikal montiert werden, die folgenden Paneele werden entsprechend angeordnet.


3,5 – Ecken
3.5.1 Innenecke
Kleben Sie den CA12-Schweißdraht an die Ecke, bevor Sie die Abdeckung montieren.

3.5.2 Äußere Ecke 2
Es besteht die Gefahr, dass die Wandverkleidung stumpf wird/ausbleicht.
Empfehlung:

  • Schneiden Sie das Abdeckmaterial an der Ecke ein und befestigen Sie es mit einem Eckenschutz aus Edelstahl (siehe Kapitel 3.8.7).
  • Oder biegen Sie die Ecke mit einer Steinschnur oder Papierschnur, bevor Sie die Wandverkleidung anbringen.


3.5.3 Abgerundete Außenecke
Sind die Außenecken abgerundet oder mit Außeneckprofilen versehen, kann die Wandverkleidung ohne Zuschneiden geklebt und montiert werden.


3.5.4 Stumpfer Winkel (>90°) 3
Verwenden Sie einen dispersionsbasierten Kontaktklebstoff (z. B. Uzin WK 222) oder ein spezielles doppelseitiges Klebeband (Remur).
Verwenden Sie keinen lösungsmittelbasierten Neoprenklebstoff.

3.6 – Abrollen

Mit Hilfe eines Druckblocks wird die Luft aus der Mitte des Panels zum Rand hin abgesaugt.
3.6.1 Äußere Ecke

  • Bis zur Ecke hochkleben.
  • Drücken Sie das Material in die Ecke und schneiden oder erhitzen Sie es leicht, um es um die Ecke zu schlagen.


3.6.2 Innenecke

  • Das Material wird auf das CA12-Profil aufgebracht.
  • Bis zur Ecke hochkleben.
  • Umklappen, sodass es der Profilform folgt.
  • Mit einer Eckwalze andrücken.


3.7 – Anschluss an den Bodenbelag
3.7.1 Sockelauflage
Das Wandverkleidungsmaterial bedeckt den Sockel des Bodenbelags um mindestens 3 cm. Zur Befestigung der Wandverkleidung am Sockel wird Acrylkleber oder Klebeband verwendet.

  • Die Kante der Wandverkleidung wird mit Kitt oder einem Nivellierprofil begradigt.
  • Das Abdeckmaterial wird mit Kreppband geschützt, wobei bei Verwendung von Acrylkleber eine Überlappung von 3 cm vorgesehen ist.
  • Das Klebeband wird mit einer Überlappung von bis zu 3 cm auf das Nivellierprofil aufgebracht oder der Klebstoff wird auf das Abdeckband aufgetragen; das Abdeckband muss vor dem Anbringen der Wandverkleidung entfernt werden.

Die Abdeckung wird an der Fußleiste befestigt, indem sie mit einem Heißluftgebläse erhitzt und anschließend mit einer Flachwalze glattgedrückt wird.

3.7.2 Schweißen mit Sockelleiste

  • Nur möglich mit MURAL ULTRA DESIGN + homogen/heterogen ≤2 mm.
  • Klebstoffreste entfernen, mit Rapid Ultra Düse schweißen.


Diese Lösung ist NUR mit dem Beschichtungsmaterial MURAL ULTRA DESIGN und einem homogenen oder heterogenen Produkt mit einer maximalen Dicke von 2 mm möglich.

  • Sämtliche Klebstoffreste müssen mit einem dreieckigen Schaber von der Fase entfernt werden.
  • Um die langfristige Festigkeit der Verbindung zu gewährleisten, muss die Schweißnaht vollständig aufgeschmolzen sein.
  • Verwenden Sie die Rapid Ultra Düse.
  • Befolgen Sie die Empfehlungen in Kapitel 3.7.3.

3.7.3 Bearbeitung von Gelenken

3.8 – Fertigstellung – Anschluss an bauliche Details (z. B. Rohre, Steckdosen, Lüftungsöffnungen, Armaturen)

Die Wandverkleidung muss um die Accessoires herum sorgfältig geklebt, zugeschnitten und verarbeitet werden, um ein korrektes Finish zu gewährleisten und Risse oder Unebenheiten zu vermeiden.


3.8.1 Abdichten der Fugen zwischen Mural Ultra und Decke


Zum Abdichten wird das Dichtmittel POLYMER MS 107 verwendet. Jedes Teil (Decke/Wand) muss mit einer mindestens 8 mm breiten Dichtlinie versehen werden.

3.8.2 Wandmontiertes Zubehör
Spüle, Waschbecken, Außeneckenschutz, Luke: Zum Abdichten wird das Dichtmittel POLYMER MS 107 verwendet.
3.8.3 – Wanddurchführungen (Heizung, Rohrleitungen)
Wasserleitungen: Dusche, Waschbecken – Abflussrohre – Heizungsrohre: Zum Abdichten wird Dichtmittel verwendet.
3.8.4 – Tür- und Fensterrahmen
Dichtmittel werden zum Abdichten von Tür- und Fensterrahmen verwendet.
3.8.5 – Elektrische Anlagen
Schalter und Steckdosen
Die Installation muss den geltenden örtlichen Normen entsprechen. In Frankreich beträgt der Mindestabstand von der Steckdose zum fest installierten Duschkopf bzw. Duschschlauchanschluss 1,20 m.
3.8.6 – Belüftung
Natürliche Belüftung: geringe Zuluft / hohe Abluft. Mechanische Belüftung – Wandabluft: Die Abdichtung erfolgt mit Dichtmittel.
3.8.7 – Eckenschutz außen
Zum Schutz der Außenecken sollte ein Eckenschutz aus Edelstahl verwendet werden, der mit Schrauben an der Schnittlinie befestigt wird. Dies gewährleistet die mechanische Stabilität der Wandverkleidung und schützt die Ecken vor Beschädigungen.

⚠️ Hinweis:
Die Informationen in diesem Dokument entsprechen dem Stand vom 17. April 2023 und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Aufgrund laufender technischer Verbesserungen sollten Kunden vor Beginn der Arbeiten prüfen, ob das Dokument noch gültig ist.

Mithilfe von KI ins Estnische übersetzt. Bei Zweifeln oder Problemen mit der Übersetzung konsultieren Sie bitte das Originaldokument.
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