Verlegung von Industrie- und Mosaikparkett

Verlegung von Industrie- und Mosaikparkett

Für die Verlegung wird die Beauftragung eines professionellen Verlegers empfohlen. Diese Anleitung beschreibt die grundlegenden Anforderungen, deren Einhaltung einen schönen und langlebigen Parkettboden gewährleistet. Die Garantiebedingungen gelten, sofern der Käufer die Qualitätsanforderungen von VIIMISTLUS RYL 2013 erfüllt hat. Die Garantie beträgt 2 Jahre gemäß den Gesetzen der Republik Estland. Die Garantie deckt keine Abnutzung ab, die durch unsachgemäße Verwendung, mangelnde oder unterlassene Pflege verursacht wurde. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, befolgen Sie bitte unsere Verlegehinweise.

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Bringen Sie das Bodenmaterial einige Tage vor der Verlegung zum Verlegeort. So kann sich das Material an die Raumbedingungen anpassen. Prüfen Sie vorher die relative Luftfeuchtigkeit im Raum (sie sollte zwischen 35 und 60 % liegen), da diese nach dem Streichen sehr hoch sein kann. Lagern Sie die Parkettdielen in ihrer ungeöffneten Verpackung auf einer ebenen Fläche. Während und nach der Verlegung muss die Temperatur des Unterbodens, des Bodenmaterials und des Raumes zwischen 18 und 22 °C liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit muss zwischen 35 und 60 % betragen.

In Privathäusern, Wohnungen und Büroräumen mit modernen Lüftungs- und Heizsystemen ist die Luft in Trockenperioden (Winterheizperiode) sehr trocken, und die relative Luftfeuchtigkeit kann sogar unter 35 % sinken. Übermäßige Trockenheit wirkt sich gesundheitsschädlich aus. Schäden, die durch übermäßige Trockenheit oder Luftfeuchtigkeit verursacht werden, sind nicht von der Gewährleistung abgedeckt. Daher empfehlen wir, die Luftfeuchtigkeit in den Räumen während Trockenperioden künstlich zu erhöhen, beispielsweise mit einem Luftbefeuchter. In Ferienhäusern oder selten genutzten Räumen ist der Einsatz einer Heizung mit Feuchtigkeitsregler ratsam. Überschreitet die Luftfeuchtigkeit einen kritischen Wert, schaltet sich die Heizung automatisch ein.

UNTERBODEN

Betonboden

Bei einem Betonuntergrund muss sichergestellt werden, dass die Unebenheiten des Bodens innerhalb der üblichen Grenzen von ±2 mm pro 2 m liegen. Nach dem Betonieren muss der Beton mindestens 1–2 Monate aushärten (abhängig von der Betonschichtdicke und den Trocknungsbedingungen). Zu Beginn der Verlegung muss der Feuchtigkeitsgehalt des Betons den Vorgaben der RYL Viimistls 2013 entsprechen. Der Feuchtigkeitsgehalt des Betons muss vor der Verlegung unbedingt gemessen werden. Vor Beginn der Verlegungsarbeiten wird empfohlen, den Beton leicht anzuschleifen, um die Betonmilch zu entfernen. Dies verbessert die Haftung des Klebstoffs auf dem Beton deutlich. Zusätzlich wird empfohlen, auf erwärmtem Beton den Haftgrundierer Renove PU 200 zu verwenden, um eine optimale Haftung des Bodenbelags auf dem Untergrund zu gewährleisten.

Alter Betonboden

Ist der alte Betonboden glatt, darf die Unebenheit auf einer Länge von 2 m ±2 mm nicht überschreiten. Saubere und trockene 1,8–2 cm breite Parkettstreifen (max. 65 % relative Luftfeuchtigkeit) können direkt auf den Unterboden geklebt werden. Ist der Unterboden nicht ausreichend glatt, siehe Abschnitt „Unebener Betonboden“. Bei Unsicherheiten bezüglich des Feuchtigkeitsgehalts des Betonbodens sind die gleichen Maßnahmen wie bei einem feuchten Betonboden zu ergreifen. Siehe Abschnitt „Feuchter Betonboden“.

Feuchter Betonboden Falls der Feuchtigkeitsgehalt des Unterbodens trotz Belüftung nicht innerhalb der zulässigen Grenzen liegt, müssen Sie mit der Suche nach und der Behebung möglicher Mängel beginnen.

Um die Ursache der Feuchtigkeit zu ermitteln, muss Folgendes getan werden:

*prüfen, ob die äußere Feuchtigkeitsdämmung des Gebäudes in Ordnung ist;

*prüfen Sie, ob die Bodenisolierung nicht nass ist;

*prüfen Sie, ob die Feuchtigkeitsdämmung des Fußbodens intakt und korrekt installiert ist;

*prüfen Sie, ob Feuchtigkeit eindringt, beispielsweise durch die Balkontüren;

*Wenn sich im unteren Raum ein Schwimmbecken befindet, prüfen Sie, ob der Boden eine Feuchtigkeitsdämmung aufweist und ob diese in Ordnung ist;

*Prüfen Sie, ob im Fußboden Wärme- und Kältebrücken vorhanden sind.

Alle im Rahmen der anhand der vorherigen Liste durchgeführten Prüfungen festgestellten Mängel müssen vor der Verlegung des Bodenbelags behoben werden. Ist die Feuchtigkeit auf Kapillarfeuchtigkeit zurückzuführen, kann die Situation durch eine Dämmung des Bodenbelags geringfügig verbessert werden; dennoch darf der Feuchtigkeitsgehalt des Betonbodens 6–8 % nicht überschreiten.

Hinweis: Bei dieser Option ist zu beachten, dass überschüssige Feuchtigkeit im Unterboden ohnehin nach oben entweichen möchte. Kann die Feuchtigkeit nicht entweichen, dringt sie in die Wandkonstruktion ein und verursacht dort Feuchtigkeits- und Schimmelschäden.

Optionen zur Feuchtigkeitsisolierung:

*Epoxid-Grundierung – zur Feuchtigkeitsisolierung von Betonböden

*Dachpappe (Polymer-Bitumen-Rollenmaterial) oder spezielle Klebematerialien, die auf den gesamten Unterboden geklebt werden.

*Alternativ kann eine Folie verwendet werden, auf die eine Schicht wasserdichtes Sperrholz aufgebracht wird.

Der feuchtigkeitsbeständige Klebstoff muss vollständig trocken sein, bevor die Parkettleisten verklebt werden.

Unebener Betonboden

Ist die Betonoberfläche rau, muss sie geebnet oder, wenn möglich, geschliffen werden. Kleinere Unebenheiten lassen sich am besten mit einer Diamanttrennscheibe ausschleifen. Zum Nivellieren werden dafür geeignete Mischungen gemäß Herstellerangaben verwendet. Generell gilt: Verwenden Sie die Ausgleichsmasse so sparsam wie möglich und ausschließlich hochwertige Produkte. Beim Ausgleichen von Betonunebenheiten mit einer Ausgleichsschicht ist Vorsicht geboten, da sich eine unzureichend haftende Schicht durch den Klebstoff vom Beton lösen kann. Nur hochwertige Mischungen mit einer Festigkeit von 50 N/mm² eignen sich zum Nivellieren.

Sperrholz oder OSB

Bei Böden auf Holzbalken oder Beton wird eine Zwischenschicht aus Sperrholz oder OSB-Platten verlegt. Die Platten werden mit Holzschrauben an den Balken befestigt und bei Beton zusätzlich verklebt. Alternativ können sie auch mit Dübeln verbunden werden. Dübel dürfen bei Betonböden mit Fußbodenheizung nur verwendet werden, wenn die genaue Lage der Heizungsrohre bekannt ist oder die Betonschichtdicke die Dübellänge nicht überschreitet. Spanplatten sind nicht optimal, da sie eine geringere Feuchtigkeitsbeständigkeit aufweisen und sich in ihrer Länge von Holz unterscheiden. Beim Verlegen der Platten werden Dehnungsfugen von 3–5 mm gelassen. Sperrholzplatten (1525 x 1525 mm) müssen vor der Verlegung in vier kleinere Stücke geschnitten werden, wenn sie auf Beton verklebt werden.

Holzunterboden

Prüfen Sie zunächst, ob der Dielenunterboden als Basis geeignet ist. Die Unebenheit darf auf einer Länge von 2 m ±2 mm nicht überschreiten. Ist dies nicht der Fall, muss der Boden durch Auffüllen der Löcher oder Abschleifen ausgeglichen werden. Bei größeren Unebenheiten ist eine zusätzliche Dielenlage erforderlich. Stellen Sie sicher, dass der Unterboden stabil ist. Vor dem Verkleben muss der Boden mit einem leicht feuchten Tuch und einem Reinigungsmittel gereinigt werden. Um Feuchtigkeitsansammlungen auf zu feuchtem Beton zu vermeiden, empfehlen wir die Verwendung der Haftgrundierung Renove PU 200.

PARKETTVERLEGUNG

Abstand zu Wänden und anderen festen Gegenständen

Die Dehnungsfuge zwischen Parkettboden und Wänden sowie daran befestigten Gegenständen hängt von der Raumgröße und dem Raumklima ab, vorzugsweise beträgt sie 10–20 mm. Die Dehnungsfugen werden mit Fußleisten abgedeckt oder mit einer elastischen Fugenmasse in geeigneter Farbe gefüllt (in diesem Fall muss eine 5 mm breitere Dehnungsfuge belassen werden).

Schritt- und Stoßdämpfung

Es besteht keine besondere Notwendigkeit, den Trittschall zu reduzieren und Stöße abzufedern (Gummi-/Kork- oder Korkplattenrollenmaterial), da das Gehen auf einem Massivholzboden nicht so laut ist wie auf Laminat- und Parkettböden.

Parkettverklebung

Beim Verkleben von Parkett empfiehlt sich ein spezieller Parkettkleber, der eine elastische Verbindung mit dem Untergrund gewährleistet, wie z. B. Renove 400 Elastikkleber. Bei stark saugfähigem Untergrund ist eine Grundierung mit dem speziell dafür entwickelten Haftgrund PU 200 Renove (je nach verwendetem Kleber) ratsam. Der Kleber wird mit einem für die jeweilige Parkettart geeigneten Klebekamm aufgetragen. Der Auftrag erfolgt abschnittsweise in 20–30 cm breiten Streifen; der Klebestreifen muss bis zum Parkett reichen. Die benötigte Klebemenge hängt von der Kleberart (Trocknungsgeschwindigkeit), der Saugfähigkeit des Untergrunds sowie von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Bei unebenem Untergrund kann die Klebekraft deutlich reduziert sein. Alle Parkettdielen müssen sorgfältig auf das Klebepad gedrückt werden, um eine starke Haftung zu erzielen. Nach dem Verkleben muss der Boden beschwert werden (z. B. mit Sandsäcken oder unbenutzten Parkettverpackungen). Falls Kleber auf die Parkettoberfläche gelangt, muss dieser sofort mit einem feuchten Tuch entfernt werden, um Verfärbungen des Holzes zu vermeiden. Nach dem Verkleben des Parketts muss der Boden je nach verwendetem Klebstoff 1 bis 7 Tage trocknen. Erst dann kann mit dem abschließenden Schleifen und der Oberflächenbehandlung begonnen werden.

Beheizter Betonboden

Ist eine zusätzliche mechanische Befestigung der ersten Reihen nicht möglich, werden je nach Parkettart ein bis drei Reihen am Vorabend verklebt. Am nächsten Morgen sind die ersten Reihen dann fest verbunden und der Hauptteil kann verlegt werden: Jede neu verlegte Parkettdiele muss fest mit der vorhergehenden verbunden werden.

Eine Fußbodenheizung muss die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen, und die Oberflächentemperatur (auch unter Teppichen und Möbeln) darf 27 °C nicht überschreiten. Bei Fußbodenheizungen ist die Verwendung einer Grundierung unerlässlich, da die Parkettdielen sonst nach dem Lackieren mit einem starken Lack verkleben. Achten Sie außerdem darauf, die Fußbodenheizung nicht zu abrupt zu regulieren – die Temperatur sollte nicht schneller als 3–4 °C pro Tag angepasst werden. Bei beheiztem Beton empfehlen wir, den Beton vor dem Verkleben des Bodenbelags mit PU 200 Haftgrundierung zu beschichten, um eine gute Haftung zwischen Bodenbelag und Untergrund zu gewährleisten.

HOLZBODENSCHLEIFEN

Abschleifen eines Holzbodens

Ein Holzboden wird maschinell mit einer dafür vorgesehenen Schleifmaschine abgeschliffen. Das Schleifen dient mehreren Zwecken. Es entfernt die alte Oberflächenbehandlung. Durch das Schleifen kann ein abgenutzter Boden mitunter wieder ebenmäßiger gemacht werden. Bei einem neuen Boden besteht das Ziel darin, ihn zu begradigen und von Schmutz zu befreien, bevor die Oberflächenbehandlung erfolgt.

Schleifmaschinen und Zubehör

Schwere Bodenschleifmaschinen, sowohl Trommel- als auch Bandschleifmaschinen, werden zum Schleifen von Fußböden eingesetzt. Trommelschleifmaschinen verwenden Schleifpapierrollen. Das Papier wird mit Exzenterklemmen an der Trommel befestigt. Bandschleifmaschinen verwenden ein sogenanntes Schleifband. Bodenschleifmaschinen sind mit einem Staubsauger ausgestattet, der den Großteil des Schleifstaubs in einem Beutel auffängt. Diese Maschinen können die meisten Bodenflächen schleifen, für das Schleifen entlang von Wänden, Heizkörperfüßen und Ecken werden jedoch Spezialmaschinen benötigt.

Kantenschleifen

Die Kanten des Fußbodens, die Sockel von Heizkörpern und die Unterseiten von fest installierten Möbeln werden mit einem Winkelschleifer abgeschliffen. Die Maschine verwendet Schleifscheiben, die mit einer Schraube an der Halterung befestigt sind. Die Schleifscheiben hinterlassen kreisförmige Spuren auf dem Boden, die anschließend von Hand oder mit einem Flachschleifer nachgeschliffen werden müssen.

Ecken schleifen

Die Ecken werden mit einer speziellen Schleifmaschine geschliffen, deren Sohle einem Bügeleisen ähnelt. Die Maschine verwendet Klebe- und selbstklebende Schleifmittel.

Glätten durch Schleifen

Heutzutage weisen Parkettdielen von Qualitätsherstellern sehr präzise Maße auf, sodass ein Nivellieren praktisch nicht mehr nötig ist. Zum Nivellieren wird relativ grobes Schleifpapier der Körnung 36–50 verwendet. Man beginnt mit dem Nivellieren an den Kanten des Bodens mit einer Kantenschleifmaschine. Anschließend wird die Ecke des Raumes mit einer Winkelschleifmaschine geschliffen. Das Nivellieren muss in mindestens zwei Arbeitsgängen und quer zur Dielenrichtung erfolgen. Die Schleifmaschine wird zunächst in einem Winkel von 45 Grad zu den Dielen geführt. Beim zweiten Durchgang wird im 90-Grad-Winkel dazu geschliffen. Beim Nivellieren ist Vorsicht geboten, da sehr grobes Schleifpapier verwendet wird. Die Schleiftrommel oder der Schleifriemen der Schleifmaschine darf im Stillstand nicht den Boden berühren. Beim Richtungswechsel der Schleifmaschine muss der Schleifteller immer angehoben werden. Soll nach dem Nivellieren ein anderer Belag verlegt werden, der die Schleifspuren verdeckt, ist kein Längsschleifen der Diele erforderlich. Soll die Bodenfläche behandelt werden, muss das Nivellieren und Schleifen beendet werden, sobald der Boden eben ist und das vorherige Oberflächenbehandlungsmaterial entfernt wurde. Wird der Boden zu lange mit grobem Schleifpapier geschliffen, wird das Glätten der kreuzförmigen Schleifspuren unnötig mühsam. Beim Arbeiten mit einer Bodenschleifmaschine muss darauf geachtet werden, dass das Stromkabel nicht unter das Schleifpad gerät, da bei einem Kabelbruch Stromschlaggefahr besteht. Nach dem Nivellieren und Schleifen kann die Oberfläche gespachtelt werden. Üblicherweise werden zwei Schichten Spachtelmasse aufgetragen.

Feinmahlen

Ziel dieses Schleifvorgangs ist es, die Spuren des Ausgleichsschleifens zu beseitigen und eine ebene Oberfläche zu erzielen. Wurde nach dem Ausgleichsschleifen Spachtelmasse aufgetragen, wird diese durch das Schleifen entfernt. Zunächst werden die Wandkanten mit einem Kantenschleifer bearbeitet. Anschließend werden die Raumecken mit einem Winkelschleifer geschliffen. Der Schleifer wird in Richtung der Dielen geführt, bei Mosaik- oder Plattenparkett in Richtung der Hauptlichtquelle im Raum. Dabei wird der Schleifer so nah wie möglich an die Wand herangeführt, um auch die Spuren des Kantenschleifers zu beseitigen. Zum Schleifen wird Schleifpapier mit einer Körnung von 60 bis 100 verwendet. Nach dem Schleifen muss der Zustand des Bodens erneut überprüft und eventuell verbliebene Löcher oder Risse müssen ausgebessert werden.

Feinschliff

Ziel dieses Schleifvorgangs ist es, alle Unebenheiten und Schleifspuren vorheriger Schleifgänge zu entfernen. Zuerst werden die Kanten der Wände und Ecken des Raumes geschliffen. Die Bodenschleifmaschine wird entlang der Dielen geführt. Mosaik- und Plattenparkett werden in Richtung der Hauptlichtquelle im Raum geschliffen. Es wird Schleifpapier mit einer Körnung von 100 bis 150 verwendet. Oft gibt es Stellen, die die Maschine nicht erreicht. Diese müssen in diesem Schritt von Hand geschliffen werden. Nach dem Schleifen wird der Boden sorgfältig mit einem Staubsauger gereinigt. Die gängigste Kombination der verwendeten Schleifpapiere ist: Für den ersten Schleifgang wird Schleifpapier mit Körnung 60 verwendet, für den zweiten mit Körnung 80 und für den dritten mit Körnung 120. Die beste Oberfläche wird durch das Nachschleifen des Grobschliffs mit einem Schleifnetz erzielt. Ziel ist es, die Holzporen zu öffnen. Zum Ölen wird ein Schleifgewebe mit einer Körnung von 120 verwendet, zum Lackieren ein Schleifgewebe mit einer Körnung von 180.

Bodenschutz

Wird der Boden nicht unmittelbar nach dem Schleifen fertiggestellt, muss er sorgfältig abgedeckt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Abdeckung keine Löcher aufweist, da Sonnenlicht durch diese Stellen das ungeschützte Holz verfärben kann.

FERTIGSTELLUNG

Abschließend wird die gesamte Bodenfläche mit einer Schicht Öl oder Lack versiegelt. Da Öl oder Lack die letzte Schicht des Bodens bildet und ständiger Belastung standhalten muss, sollten Haltbarkeit und Abriebfestigkeit der verwendeten Produkte geprüft werden. In den meisten Fällen sind auch farbige Öle und Lacke erhältlich. Manchmal wird zusätzlich gewachst oder geseift. Ein lackierter oder geölter Boden muss unbedingt regelmäßig gepflegt werden: Zunächst sollte sowohl auf dem Öl als auch auf dem Lack eine spezielle Schutzschicht gebildet werden, die die anfängliche Belastung aufnimmt und je nach Belastung regelmäßig erneuert werden muss. Die Verwendung solcher Produkte verlängert die Lebensdauer des Bodens um etwa 30 % und sorgt dafür, dass er lange wie neu aussieht. Das Floor Center empfiehlt die Verwendung von Glimtrex-Ölwachsen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail oder Telefon.

Achtung! Achtung! Die Verlegung von Parkett aus Buche, Ahorn, Jatoba, Akazie und Sibirischer Lärche auf Fußbodenheizung wird nicht empfohlen, da diese Holzarten nicht ausreichend formstabil sind. Auch Parkett aus Fichte und Kiefer ist nicht optimal, da diese Holzarten Wärme relativ schlecht leiten.

Parkettschutz

Unmittelbar nach der Verlegung der Dielen muss der Boden vollständig mit Baupapier abgedeckt werden, um zu verhindern, dass die Oberfläche vor der Fertigstellung verschmutzt wird.

Hinweis: Da die Verlegung von Parkettböden je nach den Gegebenheiten vor Ort variiert, übernimmt die hier gegebene Anleitung und Empfehlungen keine Gewährleistung. Vor der Verlegung empfiehlt es sich, Vor-Ort-Tests durchzuführen oder sich an einen Fachbetrieb zu wenden. Prüfen Sie den Bodenbelag vor der Verlegung auf Mängel. Reklamationen bezüglich Mängeln am verlegten Boden werden nicht akzeptiert.

Nach der Installation muss der Hausbesitzer Folgendes tun:

Vermeiden Sie plötzliche Schwankungen des Raumklimas.

Die Raumtemperatur sollte konstant bei 20-22º und die relative Luftfeuchtigkeit bei 40-60% liegen.

Wir empfehlen die Verwendung eines Luftbefeuchters während der Heizperiode.

Vermeiden Sie in den Sommermonaten unnötige Feuchtigkeitsquellen.

Die Temperatur der Oberfläche eines beheizten Hartholzfußbodens darf 27º C an der Holzoberfläche nicht überschreiten.