Bodenbretter (Schiffsdeck) Installation
Dielenbodenverlegung (Installation des Schiffsdecks)
Für die Verlegung von Dielenböden empfiehlt sich die Beauftragung eines professionellen Verlegers. Diese Anleitung beschreibt die grundlegenden Anforderungen, deren Einhaltung einen schönen und langlebigen Boden gewährleistet.
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Bringen Sie die Dielen einige Tage vor der Verlegung zum Verlegeort. So kann sich das Material an die Raumbedingungen anpassen. Lagern Sie die Dielen in ihrer ungeöffneten Verpackung auf einer ebenen Fläche. Während und nach der Verlegung sollte die Temperatur von Unterboden, Bodenbelag und Raum zwischen 18 und 22 °C liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 35 und 50 % betragen. In Privathäusern, Wohnungen und Büroräumen mit modernen Lüftungs- und Heizsystemen ist die Luft in Trockenzeiten (z. B. während der Heizperiode im Winter) sehr trocken, und die Luftfeuchtigkeit kann sogar unter 35 % rF sinken. Zu trockene Luft wirkt sich gesundheitsschädlich aus. Daher empfehlen wir, die Luftfeuchtigkeit in den Räumen während Trockenzeiten künstlich zu erhöhen, beispielsweise mit einem Luftbefeuchter. In Ferienhäusern oder selten genutzten Räumen ist der Einsatz einer Heizung mit Feuchtigkeitsregler ratsam. Überschreitet die Luftfeuchtigkeit einen kritischen Wert, schaltet sich die Heizung automatisch ein.
UNTERBODEN
Betonboden (Bei der Verlegung in einem Feuchtraum): Bei einem Betonuntergrund muss sichergestellt werden, dass die Unebenheiten des Bodens auf einer Länge von 2 m innerhalb der üblichen Grenzen von ±2 mm liegen. Das Abdecken der Unebenheiten mit einer Ausgleichsschicht wird nicht empfohlen, da diese (mindestens 5 mm dick) nicht ausreichend tragfähig ist und der Klebstoff sie vom Beton ablösen kann. Nach dem Betonieren muss der Beton mindestens einen Monat lang aushärten (abhängig von der Betondicke). Zu Beginn der Verlegung muss die relative Luftfeuchtigkeit ca. 60 % betragen. Die Restfeuchte des Betons muss vor der Verlegung unbedingt gemessen werden. Alter Betonboden: Ist der alte Betonboden glatt, sauber und trocken (max. 65 % relative Luftfeuchtigkeit), darf die Unebenheit auf einer Länge von 2 m ±2 mm nicht überschreiten. In diesem Fall kann die Dielenplatte direkt auf den Untergrund geklebt werden. Ist der Untergrund nicht ausreichend eben, siehe Abschnitt „Unebener Betonboden“. Besteht Unsicherheit bezüglich des Feuchtigkeitsgehalts des Betonbodens, ergreifen Sie dieselben Maßnahmen wie bei einem feuchten Betonboden. Siehe Abschnitt „Feuchter Betonboden“. Feuchter Betonboden: Liegt der Feuchtigkeitsgehalt des Unterbodens trotz Belüftung nicht innerhalb der zulässigen Grenzwerte, müssen Sie nach möglichen Mängeln suchen und diese beheben.
Um die Ursache der Feuchtigkeit zu ermitteln, muss Folgendes getan werden:
*prüfen, ob die äußere Feuchtigkeitsdämmung des Gebäudes in Ordnung ist;
*prüfen Sie, ob die Bodenisolierung nicht nass ist;
*prüfen Sie, ob die Feuchtigkeitsdämmung des Fußbodens intakt und korrekt installiert ist;
*prüfen Sie, ob Feuchtigkeit eindringt, beispielsweise durch die Balkontüren;
*Wenn sich im unteren Raum ein Schwimmbecken befindet, prüfen Sie, ob der Boden eine Feuchtigkeitsdämmung aufweist und ob diese in Ordnung ist;
Prüfen Sie, ob der Boden Wärme- und Kältebrücken aufweist. Alle dabei festgestellten Mängel müssen vor der Verlegung des Bodenbelags behoben werden. Ist die Feuchtigkeit auf Kapillarfeuchtigkeit zurückzuführen, kann die Situation durch eine Feuchtigkeitsdämmung für den Bodenbelag leicht verbessert werden. Dennoch darf der Feuchtigkeitsgehalt des Betonbodens 6–8 % nicht überschreiten.
Wichtig! Bei dieser Option ist zu beachten, dass überschüssige Feuchtigkeit im Unterboden ohnehin nach oben entweichen möchte. Kann die Feuchtigkeit nicht entweichen, dringt sie in die Wandkonstruktion ein und verursacht dort Feuchtigkeits- und Schimmelschäden.
Optionen zur Feuchtigkeitsisolierung:
*Epoxid-Grundierung – zur Feuchtigkeitsisolierung von Betonböden
*Dachpappe (Polymer-Bitumen-Rollenmaterial) oder spezielle Klebematerialien, die auf den gesamten Unterboden geklebt werden.
Alternativ kann eine Folie verwendet werden, auf die eine Schicht wasserfestes Sperrholz aufgebracht wird. Der feuchtigkeitsbeständige Klebstoff muss vor dem Verkleben der Parkettleisten vollständig getrocknet sein.
Unebener Betonboden
Ist die Betonoberfläche uneben, muss sie begradigt oder, wenn möglich, abgeschliffen werden. Die Begradigung erfolgt mit geeigneten Ausgleichsmassen gemäß den Herstellerangaben. Generell gilt: Verwenden Sie so wenig Ausgleichsmasse wie möglich und ausschließlich Produkte höchster Qualität.
Sperrholz oder OSB (Nicht empfohlen für den Einbau eines Schiffsdecks in einem feuchten Raum)
Liegt der Boden auf Holzbalken oder wird eine Zwischenschicht aus Sperrholz oder OSB-Platten auf den Beton verlegt, müssen die Dielen mit Holzschrauben an den Balken befestigt werden. Bei Betonböden werden sie zusätzlich verklebt und können auch mit Dübeln verbunden werden. Spanplatten (PLP) sind nicht empfehlenswert, da sie eine geringere Feuchtigkeitsbeständigkeit aufweisen und sich in ihrer Längenausdehnung von Holz unterscheiden. Beim Verlegen der Dielen sind Dehnungsfugen von 3–5 mm Breite einzuplanen.
Holzunterboden
Prüfen Sie zunächst, ob der Dielenunterboden als Basisschicht geeignet ist. Die Unebenheit darf auf einer Länge von 2 m ±2 mm nicht überschreiten. Ist dies nicht der Fall, muss der Boden durch Spachteln oder Abschleifen der Löcher ausgeglichen werden. Bei größeren Unebenheiten ist eine zusätzliche Dielenschicht aufzutragen. Stellen Sie sicher, dass der Unterboden stabil ist. Vor dem Verkleben muss der Boden mit einem leicht feuchten Tuch und Reinigungsmittel gereinigt werden.
Bodenbeläge für Unterböden
Die Unterbodenbalken und -träger müssen stabil sein und ihr Abstand muss der Materialstärke entsprechen. Die Bodenbalken müssen mindestens 45 x 45 mm groß sein und dürfen maximal 12 % Holzfeuchte enthalten. Der optimale Balkenabstand beträgt 40–60 cm (45 cm empfohlen) für 20 mm dicke Dielen.
Bodenplattenverlegung (Schiffsdeckverlegung)
Abstand zu Wänden und anderen festen Gegenständen
Die Dehnungsfuge zwischen Dielenboden und Wänden sowie daran befestigten Gegenständen hängt von der Raumgröße und dem Raumklima ab und beträgt idealerweise 10–20 mm. Die Dehnungsfugen werden mit Sockelleisten abgedeckt oder mit einer elastischen Fugenmasse in geeigneter Farbe gefüllt (in diesem Fall muss eine 5 mm breitere Dehnungsfuge eingeplant werden). Bei der Verlegung des Dielenbodens werden die Dehnungsfugen mit speziellem Dichtstoff oder mit Dielen aus demselben Holz verfüllt, deren Nutseite zum Boden zeigt und ebenfalls mit Dichtstoff gefüllt wird. Trittschalldämmung: Eine zusätzliche Trittschalldämmung (Gummi-/Kork- oder Korkplattenmaterial) ist nicht erforderlich, da das Begehen eines Massivholzbodens im Gegensatz zu Laminat- und Parkettböden keine Geräusche verursacht. Verklebung der Dielen (Verklebung des Dielenbodens): Zum Verkleben der Dielen empfiehlt sich ein Spezialkleber, der eine elastische Verbindung mit dem Untergrund gewährleistet. Bei stark saugfähigem Untergrund empfiehlt sich eine Grundierung mit einem speziell dafür vorgesehenen Primer (je nach verwendetem Klebstoff empfehlen wir Uzin MK73 zum Kleben und PE317 als Primer). Die Verlegung der Dielen beginnt mit dem genauen Ausmessen und Planen des Raumes. Verwenden Sie eine Markierungslinie, um sicherzustellen, dass die erste Reihe gerade verläuft. Dies ist entscheidend für ein optimales Endergebnis. Der Klebstoff wird mit einem für die jeweilige Dielenart geeigneten Klebekamm aufgetragen. Der Auftrag erfolgt in 20–30 cm langen Abschnitten – der Klebestreifen muss die Dielen vollständig verbinden. Die benötigte Klebstoffmenge hängt von der Klebstoffart (Trocknungsgeschwindigkeit), der Saugfähigkeit des Untergrunds sowie von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Beginnen Sie die Verlegung an der gegenüberliegenden Wandkante, wobei die erste Diele mit der Nut zur Wand zeigt. Platzieren Sie geeignete Abstandshalter zwischen Wänden, anderen festen Elementen und den Dielen. Lassen Sie rundum eine Dehnungsfuge von 10–20 mm. Entfernen Sie die Abstandshalter am nächsten Tag. Verwenden Sie einen schweren Hammer, um die Bretter zusammenzuklopfen. Um die Planken nicht zu beschädigen, verwenden Sie einen Hammer oder ein 30 cm langes Brett. Im Allgemeinen ist die Verwendung eines Hammers beim Verlegen eines Schiffsdecks nicht notwendig. Stehen Sie während der Montage auf dem bereits verlegten Boden.
Bei einem Betonuntergrund werden die Dielen nur verklebt. Bei Sperrholz- oder OSB-Untergründen verwenden Sie zusätzlich zum Kleber Schrauben. Befestigen Sie die Dielen mit Schrauben von der Oberkante der Feder im 45°-Winkel zum Boden an der Unterkonstruktion (Sperrholz, OSB). Drücken Sie alle Dielen sorgfältig auf das Klebepad, um eine feste Verbindung zu gewährleisten. Bei einem unebenen Untergrund kann die Klebekraft deutlich beeinträchtigt sein. Verlegen Sie die letzten beiden Dielen gleichzeitig. Die letzte Diele muss entsprechend der Raumbreite zugeschnitten werden. Beim direkten Verkleben der Dielen mit dem Untergrund wird empfohlen, die Nut- und Federverbindung nicht zu verkleben.
Nach dem Verkleben empfiehlt es sich, den Boden (bei Betonuntergrund) mit Gewichten (z. B. Sandsäcken oder unbenutzten Dielenstapeln) zu beschweren. Falls Klebstoff auf die Dielenoberfläche gelangt, muss dieser sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, um ein Verfärben des Holzes zu verhindern. Nach dem Verkleben muss der Boden je nach verwendetem Klebstoff 1–7 Tage trocknen. Erst dann kann mit dem abschließenden Schleifen und der Oberflächenbehandlung begonnen werden.
Montage auf Lagern
Bei der Befestigung von Dielen an Balken empfiehlt es sich, Schrauben der Größe 3x45 bis 4,2x55 mm anstelle von Nägeln zu verwenden. Die Dielen werden mit Schrauben im 45°-Winkel zur Oberkante der Balken befestigt. Durch die Verschraubung wird das Verkleben der Dielen verhindert und ein einfaches Anheben bei Bedarf ermöglicht. Die Schraubenlöcher können vorgebohrt werden, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Längsfugen dürfen bei der Verschraubung nicht verklebt werden. Die Stirnseiten der Dielen können verklebt werden, wodurch dichtere Fugen entstehen. Bei einem verschraubten Boden trocknet/dehnt sich jede Diele einzeln aus. Daher können sich während der Heizperiode kleine Risse im Boden bilden. Diese verschwinden im Sommer, wenn nicht geheizt wird und die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt.
Beheizter Betonboden
Ist eine zusätzliche mechanische Befestigung der ersten Reihen nicht möglich, werden 1 bis 3 Reihen am Vorabend verklebt. So sind die ersten Reihen bis zum Morgen fest verbunden und der Hauptteil kann verlegt werden: Jede neu verlegte Parkettdiele muss fest mit der vorhergehenden verbunden werden.
Fußbodenheizung
Bei Fußbodenheizungen empfiehlt sich eine 1 mm dicke Parkettunterlage, die auf eine Polyethylen-Trägerplatte geklebt wird. Diese gleicht Spannungen durch Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen aus. Für Fußbodenheizungen sind 20 mm dicke Dielen erforderlich. Diese sind weniger empfindlich gegenüber Austrocknung als 15 mm dicke Dielen. Schiffsdeckböden sind in der Regel 10 mm dick und aus Teakholz gefertigt. Teakholz ist weniger empfindlich als andere Holzarten und daher ideal für Fußbodenheizungen geeignet. Die Fußbodenheizung muss die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen. Die Oberflächentemperatur (auch unter Teppichen und Möbeln) darf 27 °C nicht überschreiten.
Bei Fußbodenheizung ist die Verwendung einer Grundierung unerlässlich, da die Dielen sonst beim Lackieren mit einem starken Lack zusammenkleben.
Zukünftig müssen Sie außerdem darauf achten, dass die Fußbodenheizung nicht zu abrupt angepasst wird – die Temperatur sollte nicht schneller als 3–4° C pro Tag erhöht werden.
Achtung! Die Verlegung von Buchen- und Ahornparkett auf Fußbodenheizung wird nicht empfohlen. Schutz des Parketts: Unmittelbar nach der Verlegung muss der Boden vollständig mit Baupappe abgedeckt werden. Dies ist notwendig, um die Oberfläche vor der Endbearbeitung vor Verschmutzung zu schützen.
Terrassenfugen und Oberflächenbearbeitung (Nassbereiche)
Fugenreinigung und Schleifen von Terrassendielen (Nassbereiche)
Nach der Verlegung der Dielen werden die Fugen mit einer speziellen Dichtungsmasse verspachtelt. Bei Verwendung ungeeigneter Dichtungsmassen haftet diese möglicherweise nicht auf der Holzoberfläche, und nach einiger Zeit kann Wasser durch den Boden eindringen. Vor dem Auftragen der Dichtungsmasse werden die Fugenkanten mit Klebeband abgeklebt, das nach dem Verspachteln der Fuge entfernt wird. Die Trocknungszeit der Dichtungsmasse hängt von der Breite und Tiefe der Fuge ab und beträgt in der Regel zwei bis vier Tage. Nach vollständiger Trocknung der Fugenmasse wird der Boden geschliffen, bis er für die Endbehandlung bereit ist.
Schiffsdeckausbau (Nassräume)
Da in feuchten Räumen eine zusätzliche Feuchtigkeitsbeständigkeit des Holzes erforderlich ist, empfehlen wir die Oberflächenbehandlung mit Ölwachs. Ölwachs sorgt für Atmungsaktivität der Holzoberfläche, lässt Feuchtigkeit entweichen und verhindert gleichzeitig das Eindringen von Feuchtigkeit von der Oberfläche. Mit Ölwachs behandeltes Holz ist vor Wasser, verschiedenen Flüssigkeiten und Schmutz geschützt. Dennoch ist auch nach der Ölwachsbehandlung eine regelmäßige Pflege notwendig. Bitte wenden Sie sich an Ihren Produktberater, um entsprechende Pflegehinweise zu erhalten.